5min. Lesezeit, Verfasst von: Ruxandra Ionescu
Warum Energie- und Versorgungsunternehmen genau JETZT auf Kundenservice setzen sollten!
Durch die Digitalisierung stehen Energie- und Versorgungsunternehmen zunehmend vor großen Herausforderungen, die es im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit umzusetzen gilt. Dabei liegt der Fokus nicht ausschließlich auf Steuerung und Wartung von Anlagen oder dem Lastenmanagement. Der Handlungsbedarf ergibt sich aus fehlenden kundenzentrierten Denken. Energie- und Versorgungsunternehmen müssen eine Transformation vom Erzeuger zum Dienstleister vollführen, um im Markt weiterhin attraktiv zu bleiben und somit auch weitere Geschäftsfelder eröffnen zu können. Das Kennenlernen der Kunden ebnet folgende Vorteile:
- Bessere Kundenbindung
- Individuelle auf den Kunden zugeschnittene Angebote
- Bedarfsgerechtere Erzeugung und -verteilung
- Ressourcenschonung
- Flexiblere Preise
- Höhere Wirtschaftlichkeit
Der digitale Kunde muss digital erreicht werden!
Heutzutage können sich Kunden auf verschiedenen Geräten über diverse Vergleichsportale Informationen über Anbieter und Preise holen. Es ist daher naheliegend, dass Kundengewinnung und Kundenmanagement auch über digitale Plattformen und Softwarelösungen erfolgen muss. Verschiedene Kommunikationskanäle müssen ausgebaut werden, um relevante Daten für weitere Handlungsfelder zu liefern. Kommunikationskanäle können beispielsweise sein:
- Regelkommunikation
- Onlinepräsenz
- Beschwerdemanagement
- Vertragsmanagement
Diese liefern wichtige Kundendaten, die es zu analysieren gilt. Durch die Vielzahl verschiedener Anfragewege entstehen auch hohe Datenmengen aus verschiedenen Quellen, sodass eine „analoge Auswertung“ nicht sinnvoll erscheint und zudem langwierig und mühselig ist. Hilfreicher ist hier der Einsatz von digitalen Analyse Tools, die Daten in Echtzeit erfassen und auswerten. Außerdem besteht hier der Vorteil in der Einsatzvielfalt. Nicht nur gewonnene Kundendaten können damit ausgewertet werden, sondern auch:
- Unternehmensspezifische Daten, um interne Potenziale zu erkennen, aber auch das Controlling übersichtlicher und einfacher zu gestalten
- Überwachung, Wartung und Steuerung der Anlagen, sowie das Lastenmanagement können durch ein intelligentes digitales Analysetool effizienter erfolgen
- Zusätzliche Möglichkeiten der Schnittstellen Anbindungen an beispielsweise Social Media Plattformen, können Daten in Echtzeit gewinnen, analysieren und auswerten.
Fazit
Der Einsatz von digitalen Hilfsmitteln ist für Energie- und Versorgungsunternehmen demnach unumgänglich, um die Servicekomponente des Betriebes auszubauen und zu verbessern. Der Kunde von heute möchte eine rasche Informationsvermittlung und bei auftretenden Problemen eine schnelle und kompetente Problemlösung. Ist das nicht gegeben, springt der Kunde ab und sucht sich den attraktiveren Anbieter. Durch den Kundenverlust kommt es nicht nur zu Umsatzeinbußen, sondern führt auch dazu, dass der weitere Ausbau von Strategien oder Geschäftsfeldern schleppend bis gar nicht erfolgt. Daher ist es wichtig, dass der Kunde durch den aktiven Einsatz von digitalen Werkzeugen verstanden wird, um eine bessere Kundenakquise, sowie eine nachhaltige Kundenbindung hervorzurufen.
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Foto: istock.com/peterschreiber.media
Quellen:
https://www.visioneleven.com/kundenzentrierung-in-stadtwerken-2-aus-sicht-der-kunden und https://www.visioneleven.com/kundenzentrierung-in-stadtwerken-1-zaehlerstand-vs-kunde/
